Das Projekt NORDAL

 

Trassenführung der NORDAL-Pipeline
Trassenführung der
NORDAL-Pipeline

Die Gastrasse NORDAL wurde ursprünglich konzipiert als Transportleitung für das Kraftwerksprojekt Lubmin mit einer Gasmenge von jährlich ca. 1,5 Milliarden m³. Sie ist in ihrer jetzt genehmigten Auslegung aber auch für den Gastransport von der in Lubmin anlandenden Ostsee-Pipeline Nord Stream ins deutsche Gasnetz geeignet.

Die Trassenführung für die Gasleitung wurde im Jahr 2000 im Rahmen von zwei Raumordnungsverfahren in den Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg festgelegt.

Im Herbst 2002 hat Concord Power in den beiden Bundesländern die Planfeststellungsverfahren beantragt. Die Planfeststellungsbeschlüsse ergingen im April 2004 in Mecklenburg-Vorpommern und im Mai 2004 in Brandenburg. In Mecklenburg-Vorpommern wurden die Beschlüsse im Juli 2004 rechtskräftig, in Brandenburg im August 2004.

Anfang 2006 beantragte Concord Power Planänderungen zur Nennweitenerweiterung der Leitung auf einen Durchmesser von DN 1200. Auch hierfür sind inzwischen die Planfeststellungsbeschlüsse ergangen und haben Bestandskraft erlangt.

Damit ist der Vorhabensträger rechtlich befugt, mit dem Leitungsbau jederzeit zu beginnen.